Als er das Bild sah, hatte er sofort den Geruch der
Abfüllerei in der Nase. Er sah das Flaschenkarussell, das sich
klappernd drehte, und er sah den älteren, wortkargen Mann, der den Vorgang
kontrollierte. Nie hätte er ihn anzusprechen gewagt. Stets blieb
er im Eingang stehen, bis der Mann sich ihm zuwandte. Fürchten tat er sich nicht vor ihm, aber irgendwie
umgab ihn ein beängstigendes Geheimnis. Der Mann war ein Magier, der aus dem
Nichts die süße Limonade in die Flaschen zauberte. Schüchtern bat er um eine Flasche Chabeso. Gleichzeitig
hielt er ihm das Geld hin, auf den Pfennig genau
abgezählt. Wenn er dann wieder draußen war, hatte er das
Gefühl, sich die Flasche verdient zu haben. Er
stellte sich hinter das Hoftor, wo ihn keiner sehen konnte, und
trank sie leer. Danach genoss er den
süßen, klebrigen Geschmack im Mund. Er vermied es zu
schlucken, um die Süße möglichst lange zu bewahren.